Als Naturforscherin und Künstlerin hinterließ Maria Sibylla Merian (1647–1717) mehrere reich illustrierte Kupferstich-Werke, die von ihrer unermüdlichen Arbeit zeugen. Sie war aber auch Unternehmerin mit Kunden im In- und Ausland, denen sie neben ihren Werken vor allem zoologische Präparate aus Übersee anbot. So stand sie in Verbindung mit namhaften Forschern und mit Liebhabern und Sammlern von Raritäten.
Ihre Briefe bieten die Möglichkeit, Merians Lebensumstände kennenzulernen und unser Bild von dieser außergewöhnlichen Frau zu vervollständigen, wozu der Blick auf ihre Sprache einen aufschlussreichen Beitrag leisten kann. Darüber hinaus gewähren sie aber auch einen Einblick in ein einzigartiges europaweites Netzwerk von Naturforschern und Sammlern von Naturalia.
Die 18 derzeit bekannten, in Archiven und Bibliotheken in Erlangen, London, Nürnberg und Paris verstreuten Merian-Briefe liegen hier erstmals in einer kommentierten Gesamtausgabe vor. Es handelt sich um überwiegend von ihr selbst verfasste Schreiben in Deutsch an verschiedene Empfänger und mehrere in Niederländisch und Französisch von anderer Hand. Der Abbildung des jeweiligen Originalbriefes folgt eine zeilengenaue Transkription. Im Falle der fremdsprachigen Briefe schließt sich eine deutsche Übersetzung an.
Aus: fachbuchjournal-Ausgabe 1/2022
"Im Jahr 2017, zum 300. Todestag von Maria Sibylla Merian, in Lexika und Nachschlagewerken in beliebiger Reihenfolge als Künstlerin und Naturforscherin bezeichnet, erinnerten im deutsch-niederländischen Raum, in Berlin, Frankfurt, Wiesbaden und Amsterdam, mehrere Ausstellungen an Leben und Werk dieser außergewöhnlichen Frau." Weiterlesen
Moceks Intention ist, „die Spezifika eines sich vollziehenden Paradigmenwechsels in ... der kausalen Morphologie“ zu untersuchen. [...] Besonders wichtig ist ihm dabei, der Leserschaft im wahrsten Sinne des Wortes dauernd vor Augen zu führen, dass die kausalen Morphologen nach den „Ursachen der Formgestaltung in der Ontogenese“ fragen.
[...] Ein 62 Seiten umfassendes Literaturverzeichnis [...] deutet an, wie gründlich die Recherchen für dieses meiner Ansicht nach einmalige Buch sind. [...] Hoffentlich kann noch eine Menge anderer Personen dieses ebenso kurzweilige wie wissenschaftlich hoch interessante Lesevergnügen genießen, einerlei ob Biologie studierend, Lehrkraft oder einfach an der Entstehung der Gestalt der Lebewesen interessierte Menschen. (Verband Deutscher Biologen e. V., Landesverband Hessen; Rundbrief 2000)